20. Geburtstag des GUSTAVO-Hauses in Berlin-Lichtenberg

20. Geburtstag des GUSTAVO-Hauses in Berlin-Lichtenberg

Genau vor 20 Jahren, im September 1999 wurde das GUSTAVO-Haus nach 15 Monaten Bauzeit vom Projektentwickler ASA / PRIMA und der TREUCON Gruppe Berlin an die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBL / HOWOGE in Berlin-Lichtenberg übergeben. Der 20. Geburtstag des GUST A VO-Hauses wurde im Beisein hochkarätiger Ehrengäste, u.a. des Regierenden Bürgermeisters von Berlin a.D. Klaus Wowereit sowie des im Jahre 1999 amtierenden Senators für Stadtentwicklung a.D. Peter Strieder, gefeiert. Die einzigartige künstlerische Fassadengestaltung stammt aus den Entwürfen des spanischen Künstlers GUSTAVO, der im April dieses Jahres seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Der Architekt Klaus-Dieter Heinken sowie GUSTAVOS Tochter würdigten das Gesamtwerk des Künstlers und seine mehr als 40-jährige Verbundenheit mit der Stadt Berlin und seinen Bewohnern: „Ohne die breite Unterstützung der Politik wäre diese künstlerische Fassadengestaltung niemals realisiert worden. Die Gründe lagen in der Berliner Bauordnung, die eine Fassadengestaltung mit zwölf verschieden Farbtönen niemals zugelassen hätte.“

Peter Strieder würdigte in seiner Festrede die außergewöhnliche Strahlkraft der künstlerischen Fassade, die das Gebäude weit über die Grenzen von Berlin-Lichtenberg bekannt gemacht hat: „GUSTAVO hat dem Kiez an der Storkower Straße mit der künstlerischen Fassadengestaltung ein Alleinstellungsmerkmal verliehen, welches vermutlich noch in den kommenden Jahrzehnten die Stadtstruktur dort bestimmen wird, wenn etliche Neubauten vielleicht schon wieder verschwunden sind“. Thomas Doll, geschäftsführender Gesellschafter der TREUCON-Gruppe Berlin, ergänzte: „Das GUSTAVO-Haus ist ein gelungenes Beispiel für die Verknüpfung von Kunst und Architektur. Mit der ausführenden Firma HENKE AG, die mit der technischen Umsetzung der aufwendigen Fassadenkonstruktion beauftragt wurde, hatte man vor 20 Jahren genau den richtigen Partner gewinnen können. Viele Menschen dachten, das Haus sei einfach nur angestrichen worden, dabei wurde die Fassade aus mehr als 311.000 mikroskopisch geschnittenen und vormontierten Fassadenpaneelen zusammengesetzt.“

Das GUSTAVO-Haus in der Franz-Jakob-Straße 1-3 hält auf fast 18.000 m2 Wohnfläche 296 Wohnungen vor. Weitere 463 m2 entfallen auf zehn Gewerbeeinheiten. TREUCON hatte die
Plattenbauwohnungen seinerzeit in Kooperation mit der HOWOGE und PRIMA im Rahmen von Finanzierungmodellen in geschlossene Immobilienfonds eingebracht und umfassend modernisiert.

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