TABAKMOSCHEE

TABAKMOSCHEE

Projektdetails

TABAKMOSCHEE

Das in seinen Anfängen als Tabakmanufaktur YENIDZE errichtete ehemalige Fabrikgebäude gehört zu den architektonischen Meisterwerken der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Es wurde von 1908 bis 1909 im Stil einer Moschee errichtet. Das Bauwerk hat eine Gesamthöhe von 62 Metern und wird seit seinem umfassenden Denkmal geschützten Umbaumaßnahmen von 1994 bis 1996 als Bürogebäude genutzt.

Anfang des 20. Jahrhunderts bestand in Dresden die Vorschrift, im Weichbild des Zentrums kein Fabrikgebäude zu errichten, das als solches erkennbar war. Deswegen wollte Zietz auf dem Grundstück direkt an der Eisenbahntrasse unweit der Dresdner Innenstadt ein orientalisierendes Gebäude errichten, das dieser Forderung entsprach und gleichzeitig auch ein einprägsames Werbemonument für seine Orientalische Tabak- und Zigarettenfabrik „Yenidze“ schaffen.

Die Tabakfabrik Yenidze gehörte Hugo Zietz, bis dieser sie 1924 an das Unternehmen Reemtsma verkaufte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude stark beschädigt.

Als außergewöhnliches Baudenkmal wurde es 1996 saniert und der hintere Gebäudeteil wird seitdem für Büros benutzt. Im vorderen „Kuppelteil“ befindet sich das Kuppelrestaurant mit dem höchsten Biergarten Dresdens, der im Sommer geöffnet ist; das Restaurant selbst hat ganzjährig und jeden Tag von Mittags an geöffnet. Darüber, direkt unter der Kuppel, finden von Donnerstag bis Dienstag Veranstaltungen der 1001 Märchen GmbH – dem Dresdner-Märchenerzähl-Theater – statt. Seit 2014 wird die YENIDZE von der Berliner EB Group als neuem Eigentümer bewirtschaftet.

01067 DRESDEN
WEISSERITZSTRASSE 3

Architekt: Hermann Martin Hammitzsch

Gewerbefläche: 8.554,32 m2
Gewerbeeinheiten: 46
Parkplätze: 104

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